Standort 0126 | Schlieren West, Kesslerweg, Badenerstrasse und Einmündung Storchenstrasse, Blick nach Norden

2005_0126

2005

2007_0126

2007

2009_0126

2009

2011_0126

2011

2013_0126

2013

2015_0126

2015

2017_0126

2017

2019_0126

2019

Bildbeschreibung 2005
Bestand

Links:
Gewerbehaus Badenerstr. 78 mit Garage und Autohandel Sang Yong

Mitte:
Lagerhalle Firma Züblin, Storchenstr. 22. Im Vordergrund Einmündung Kesslerweg, dann Einmündung parallele Erschliessungstrasse zur vierspurigen Badenerstrasse.

Rechts:
Lagerhallen Badenerstr. 76, Autodiscount Wölfle. Im Vordergrund Strauchrabatten an Einmündung Kesslerweg.

Akteure

Firma Züblin: Eigentümerin Parzelle 9115 und 9116
Private Eigentümer: Parzellen 9118 (Autodiscount Badenerstr. 76)
Kanton Zürich: Eigentümer Badenerstrasse
Stadt Schlieren: Eigentümerin Parzelle Kesslerweg

Erwartete Entwicklung

Kurzfristig Aufwertung der Garage links im Bild für Neuwagenverkauf. Mittelfristig bis ca. 2012: Bebauung der Parzelle Züblin mit überwiegend Wohnungsbau und integriertem Park gemäss Rahmenplan Schlieren West 2005 unter Beibehaltung der Bauten Herrenwiesenstr. 1 und Badenerstr. 46-60. Langfristig ab 2015: Abriss der Bestandsbauten und Neubebauung mit neuer Grundstückszuteilung und direkter Verbindung zum Kesslerplatz. Badenerstr.: Umgestaltung Badenerstr. zu einer integrierten Stadtstrasse, vermehrte Querungsmöglichkeiten, Radstreifen auf der Fahrbahn, geänderter Charakter.

Schlieren West
Ausgangssituation

Schlieren West wird begrenzt durch die Bahnlinie, die Stadtgrenze, Badener Strasse und das Zentrum. Aufgrund der Verkehrstrassen ist es isoliert gegenüber dem umgebenden Stadtraum. Die Verkehrsträger tragen stark zur Lärmbelastung des Gebietes bei.Im Inneren des Gebietes sind nur in sehr geringem Masse öffentliche Strassenräume vorhanden; eine interne Durchlässigkeit ist nicht gegeben. Das Gebiet ist in weiten Teilen geprägt von Brach- und Lagerflächen sowie Zwischennutzungen (Autohandel). Am Kesslerplatz und der Steinwiesenstrasse finden sich einzelne Wohn- und Gewerbebauten. Die Areale Pfaffenwis und Geissweid beiderseits der Goldschlägistrasse sind noch gänzlich unbebaut und derzeit landwirtschaftlich genutzt.

Ziele

Grundsätzliche Entwicklungsrichtung des Gebietes: Öffnung, Vernetzung mit dem Stadtgrundriss, Integration von öffentlichen Räumen (Wege, Strassen, Parkanlagen). Schlieren möchte seine Wohnfunktion stärken, Schlieren West ist hierfür die grosse Entwicklungsreserve innerhalb des Siedlungsgebiets: Inanspruchnahme der zentrumsnahen Areale für dichte Wohn- und Mischnutzung, gemischte Nutzungen entlang der Badenerstrasse, Wohnbauten im Inneren des Gebiets. Richtung Westen Abnahme der Wohnnutzung. Die Wohnentwicklung ist abhängig von der Gebietsentwicklung und den wirtschaftlichen Eigentümerinteressen. Erste Bebauung wird erwartet bis ca. 2008 (Areale Pfaffenwis und Goldschlägi entlang der Bahn). Danach weitere Schritte bis 2030.

Fragestellungen

In welche Richtung entwickelt sich das Gebiet? Gibt es Neubautätigkeit, Umnutzungen im Bestand? Welche Nutzungen siedeln sich an? Entwickeln das Gebiet einprägsame Profile und Identitäten? In wie weit findet eine zunehmende Nutzungsdurchmischung statt? Wird das Gebiet für die Öffentlichkeit erlebbar und mit der übrigen Stadt vernetzt?